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Rossinis Guillaume Tell in der Inszenierung von David Pountney

GTG Guillaume Tell Moviv

(20.08.15) Mit Gioacchino Rossinis letztem Bühnenwerk, der Grand Opéra Guillaume Tell, eröffnet das Grand Théâtre de Genève am 11. September die neue Saison 2015/16. Das Werk über den Gründungsmythos der Schweiz nach Schillers Drama markiert Rossinis Vorstoß in die große romantische Oper – Gipfel und Endpunkt seines Opernschaffens zugleich. Mit Guillaume Tell wagt er sich in neue Gefilde vor und zieht gleichzeitig einen Schlussstrich unter seine Bühnenkompositionen.
Die Inszenierung von David Pountney im Bühnenbild von Raimund Bauer und in den Kostümen von Marie-Jeanne Lecca kommt als Koproduktion mit der Welsh National Opera Cardiff und dem Teatr Wielki in Warschau heraus. Mit leicht ironischem Blick auf das schweizer Ambiente, in dem das Werk spielt, setzt Pountney Guillaume Tell als schonungslose Tragödie eines unterdrückten Volkes, das sich die Freiheit erkämpft, in Szene.

Die Besetzung wird von Jean-François Lapointe in der Titelrolle angeführt. Der Belcanto-Spezialist John Osborn, der im Juni und Juli als Arnold am Royal Opera House Covent Garden für Aufsehen gesorgt hat, verkörpert diese ebenso anspruchsvolle, wie dankbare Tenorrolle auch in Genf. Er alterniert mit Enea Scala. Die Mathilde wird von der jungen weißrussischen Sopranistin und Gewinnerin des BBC Cardiff Singer of the World Wettbewerbs 2015 Nadine Koutcher und der spanischen Sopranistin Saioa Hernandez gesungen. Das Ensemble wird vervollständigt von Amelia Scicolone als Jemmy und Doris Lamprecht als Hedwige. Mit Jesús López Cobos steht ein genauer Rossini-Kenner am Pult des Orchestre de la Suisse Romande.

Premiere: 11. September 2015, 19.30 Uhr

Weitere Aufführungen: 13., 15., 17., 19. und 21. September 2015

www.geneveopera.ch