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Figaro Trilogie

Opéra des Nations (c) Carole Parodi

(07.07.17) In der letzten Saison in der Opéra des Nations werden 4 Neuproduktionen präsentiert: Der Zigeunerbaron (Regie: Christian Räth), Faust (Regie: Georges Lavaudant), Cavalleria Rusticana (Regie: Emma Dante), I Pagliacci (Regie: Serena Sinigaglia), King Arthur und Don Giovanni (Regie: David Bösch).
Außerdem bietet sich nach Der Vampyr (Marschner) und Il Giasone (Cavalli), die letzte Saison gespielt wurden, erneut die Gelegenheit, 2 Opernraritäten zu erleben: Fantasio von Offenbach und Ascanio von Saint-Saëns (konzertant).

Die Figaro-Trilogie
Ein Höhepunkt der Saison ist eine Trilogie rund um die Figur des Figaro als Koproduktion mit der Welsh National Opera Cardiff (12. bis 26. September). Am Beginn steht Il Barbiere di Siviglia von Rossini, dirigiert von Jonathan Nott und inszeniert von Sam Brown, mit Bogdan Mihai als Conte di Almaviva, Bruno Taddia als Figaro und Lena Belkina als Rosina. Darauf folgt Le Nozze di Figaro, dirigiert von Marko Letonja und inszeniert von Tobias Richter, mit Guido Loconsolo in der Titelrolle, Ildebrando D’Arcangelo als Conte di Almaviva und Nicole Cabell als Contessa. Der letzte Teil der Trilogie ist Figaro Gets a Divorce von Elena Langer, dirigiert von Justin Brown und inszeniert von David Pountney. Das Werk ist im Februar 2016 in Cardiff herausgekommen.

Opernproduktionen
Neben der Trilogie stehen 2017/2018 7 Opern auf dem Programm mit der Wiederentdeckung eines vergessenen Werks am Beginn: Fantasio von Offenbach auf ein Libretto von Paul de Musset, dem Bruder des berühmten Schriftstellers Alfred de Musset (3. bis 20. November). Als Koproduktion mit der Opéra Comique in Paris wird Fantasio von Thomas Jolly inszeniert werden, dem Enfant Terrible der französischen Theaterszene. Von ihm waren kürzlich zwei Produktionen beim Avignon Festival zu sehen. Es dirigiert Gergely Madaras. Zur Weihnachtszeit kommt eine Neuproduktion des Zigeunerbaron von Johann Strauss in einer Inszenierung von Christian Räth und unter der musikalischen Leitung von Stefan Blunier heraus (15. Dezember bis 6. Januar). Darauf folgt als weiter Neuproduktion Gounods Faust, inszeniert von Georges Lavaudant und dirigiert von Jesús López Cobos (1. bis 18. Februar). John Osborn verkörpert die Titelrolle an der Seite von Ruzan Mantashyan (Marguerite), die 2016/2017 als Mimì zu erleben war. Als Fortführung des Faust-Themas kommen vom 25. Februar bis zum 3. März Robert Schumanns Szenen aus Goethes Faust unter der musikalischen Leitung von Peter Schneider zur Aufführung.

Das berühmte Opern-Doppel Cavalleria Rusticana (Pietro Mascagni) und I Pagliacci (Ruggero Leoncavallo), dirigiert von Alexander Joel, steht vom 17. bis 29. März auf dem Programm. Das erste Stück wird von Emma Dante in Szene gesetzt, die vor kurzem an der Comédie de Genève inszeniert hat, das zweite von Serena Sinigaglia, die 2016/2017 mit Il Giasone am Grand Théâtre de Genève debütiert hat.

Das Barockrepertoire wird nach Alcina und Il Giasone weitergeführt mit King Arthur, or The British Worthy von Purcell. Mit Leonardo García Alarcón, der seine Cappella Mediterranea leitet, steht ein Dirigent am Pult, der in der Opéra des Nations fast zu Hause ist (26. April bis 9. Mai).
Ein weiterer Stammgast ist der Regisseur David Bösch, der seine Lesart von Don Giovanni präsentieren wird (1. bis 17. Juni). Es dirigiert Stefan Soltesz, Simon Keenlyside singt die Titelrolle, Patrizia Ciofi die Donna Anna.

Junge Talente im Zentrum
Das Grand Théâtre de Genève setzt in der Saison 2017/2018 mit Regisseuren wie Thomas Jolly (Fantasio) und David Bösch (Don Giovanni), sowie Dirigenten wie Teodor Currentzis und Leonardo García Alarcón ganz besonders auf Künstler der jüngeren Generation, die gerade von sich reden machen.
Neben berühmten Sängern wie Sonya Yoncheva, Nina Stemme, Simon Keenlyside und Ildebrando D’Arcangelo haben auch die Mitglieder des Genfer Opernstudios „Troupe des jeunes solistes en résidence“ Mary Feminear, Migran Agadzhanyan und Melody Louledjian die Möglichkeit, ihr Können zu perfektionieren.

Sonderkonzerte und Liederabende
Der elektrisierende und energiegeladene Maestro Teodor Currentzis wird am Pult seines Ensembles MusicAeterna La Clemenza di Tito dirigieren (27. August). Das Orchestra Giovanile Luigi Cherubini wird von Riccardo Muti geleitet (27. Mai). Mit Nina Stemme (2. September), die vom Svenska Kammerorkestern begleitet wird, und Sonya Yoncheva (4. Februar), deren Karriere 2004 im Genfer Opernchor begann, werden zwei hochkarätige Sänger in Arienkonzerten auftreten. Außerdem werden einige der großartigsten Stimmen unserer Zeit in Liederabenden zu erleben sein: die Altistin Marie-Nicole Lemieux (28. Oktober), der Bariton Willard White (16. Dezember), die Sopranistin Dorothea Röschmann (12. Januar) und der Bass Mikhail Petrenko (6. Juni).