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Mit Alexandra Deshorties & Rubens Pelizzari & Ruxandra Donose

Norma (c) Oper Stuttgart

(17.05.17) Mit der Übernahme der Stuttgarter Norma-Inszenierung des kongenialen Regie-Duos Jossi Wieler und Sergio Morabito in der Ausstattung von Anna Viebrock bringt das Grand Théâtre de Genève eine der aufsehenerregendsten Produktionen der letzten Jahre im deutschsprachigen Raum auf die Bühne. Nach der Premiere von Vincenzo Bellinis Oper im Jahr 2002 wurden bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt Wieler und Morabito zum Regieteam des Jahres und Viebrock zur Bühnenbildnerin des Jahres gewählt. Die Inszenierung spielt in einem kirchenähnlichen Raum und ist im Frankreich zur Zeit der deutschen Besatzung angesiedelt. Die als Außenseiterin charakterisierte Titelfigur scheitert an den sie umgebenden martialischen Verhältnissen.

Als Norma kehrt die kanadische Sopranistin Alexandra Deshorties nach Genf zurück, die 2015 dort bereits in Cherubinis Medea für Aufsehen gesorgt hat und nun wiederum als eine der großen Tragödinnen der Opernliteratur zu erleben ist. Der untreue römische Feldherr Pollione wird von Rubens Pelizzari gesungen, der in letzter Zeit des Öfteren im dramatischen italienischen Tenorfach von sich reden gemacht hat. Adalgisa, deren Stimme sich in zwei großen Duetten mit der Normas vereint, wird von der rumänischen Mezzosopranistin Ruxandra Donose verkörpert, deren breites Repertoire von Barock über Belcanto bis hin zur Moderne reicht.

Der vielseitige Dirigent John Fiore steht nach vier vorangegangenen Opern-Produktionen der letzten Jahre in Genf erneut am Pult des Orchestre de la Suisse Romande.

OPERA DES NATIONSNORMA
Premiere: 16. Juni 2017, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen: 18., 21., 23., 26., 29. Juni 2017; 1. Juli 2017

Tickets

Foto: Norma-Produktion © Oper Stuttgart