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Christian Räth inszeniert den Zigeunerbaron

Der Zigeunerbaron (c) GTG Carole Parodi

(14.11.17) Kurz vor Weihnachten, am 15. Dezember, bringt das Grand Théâtre de Genève eine Neuproduktion von Johann Strauß‘ Der Zigeunerbaron heraus, mit der das Jahr ausklingt und 2018 eingeläutet wird.

Zehn Jahre nach der triumphalen Wiener Uraufführung dieser Operette kam in Paris eine nicht weniger erfolgreiche französische Version des Stücks heraus, und in dieser Fassung wird Der Zigeunerbaron auch in Genf zu sehen sein.
Es inszeniert der deutsche Regisseur und Götz-Friedrich-Schüler Christian Räth, dessen Macbeth-Inszenierung 2015 an der Wiener Staatsoper für Aufsehen gesorgt hat. Schon mehrfach hat er aber auch sein Gespür fürs Komische unter Beweis gestellt, sodass er für Strauß‘ Operette eine phantasievolle, turbulente und spritzige Inszenierung voller subtilem Witz verspricht. Zugleich wird diese Produktion für Räth eine Art Heimkehr sein, da er Ende der 1990er Jahre als Regieassistent und Spielleiter am Grand Théâtre de Genève begonnen hat und in der Saison 2000/2001 bereits Carmen dort inszeniert hat. Für Bühnenbild und Kostüme zeichnet Leslie Travers verantwortlich, fürs Licht Simon Trottet.
Mit seiner temperamentvollen Musik bringt Johann Strauß die einstigen Rivalen Österreich und Ungarn zusammen. Seine mitreißende Partitur mit Ihren Walzer-, Mazurka-, Polka- und Csárdásklängen liegt in den bewährte Händen von Stefan Blunier. Der gebürtige Berner hat neben seiner Beschäftigung mit Spätromantik und zeitgenössischem Repertoire eine ganz besondere Vorliebe für die Operette, sodass Der Zigeunerbaron zu einem schwungvollen aber dennoch hintergründigen Musik- und Theatererlebnis wird.

Als Sándor Barinkay, der zum Baron der Zigeuner ernannt wird und um seine Besitztümer sowie das Herz einer schönen Zigeunerin kämpft, ist Jean-Pierre Furlan zu erleben. Seine angebetete Saffi wird von Eleonore Maguerre gesungen, ihre Mutter Czipra von Marie-Ange Todorovitch. Den gerissenen Viehhändler Kálmán Zsupán interpretiert Christophoros Stamboglis, dessen Tochter Arsena Melody Louledjian. Des weiteren singen Loïc Félix den Ottokar, Daniel Djambazian den Comte Carnero und Jeannette Fischer die Mirabella.

Premiere: 15. Dezember 2017, 19.30 Uhr – OPERA DES NATIONS
Weitere Vorstellungen: 17., 19., 21., 23., 27., 29. und 31. Dezember 2017,
sowie 2., 4. und 6. Januar 2018

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