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Neuproduktion von Fidelio & drei Rollendebüts

Matthias Hartmann (c) DR

(10.05.15) Als letzte Neuinszenierung der Saison bringt das Grand Théâtre de Genève im Juni Beethovens Freiheitsoper Fidelio in der Regie des ehemaligen Burgtheater-Intendanten und aktuellen künstlerischen Leiters von Servus TV Matthias Hartmann heraus. Nachdem er an der Wiener Staatsoper im März 2015 bereits die Wiederaufnahme seiner Inszenierung von Lady Macbeth von Mzensk geleitet hat, ist die Arbeit in Genf die erste Neuproduktion des Regisseurs nach seinem vieldiskutierten Abschied vom Wiener Burgtheater im vergangenen Jahr. Damit kehrt Hartmann in den Theaterbetrieb zurück.
„Was mir fehlt, ist ja nicht das Theater als Institution […] sondern die Probenbühne […]“, so Hartmann in einem Interview in Der Standard.

Als Leonore gibt Elena Pankratova ihr Rollendebüt, die vor kurzem in München als Färberin in Die Frau ohne Schatten gefeiert wurde, einer Rolle, mit der sie auch an der Scala, an Covent Garden und am Teatro Colón in Buenos Aires Aufsehen erregte. Mittlerweile zählt sie zu einer der vielversprechendsten hochdramatischen Sopranistinnen der jüngeren Generation. Der Tenor Christian Elsner, zu dessen aktuellen CD-Einspielungen der Loge und der Mime im Ring des Nibelungen mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski zählt, debütiert als Florestan. Albert Dohmen singt erstmals den Rocco. Das Ensemble wird komplettiert durch Detlef Roth als Don Pizarro, Günes Gürle als Don Fernando, sowie Siobhan Stagg und Manuel Günther als Marzelline und Jaquino.

Mit Pinchas Steinberg am Pult des Orchestre de la Suisse Romande kehrt der ehemalige Chefdirigent dieses Klangkörpers nach Genf zurück.

Premiere: 10. Juni 2015
Weitere Aufführungen: 12., 16., 18. 21., 23. und 25. Juni 2015

www.geneveopera.ch