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Alexey Stadler debütiert bei den Münchner Symphonikern mit Elgars Cellokonzert

Alexey Stadler (c) Gudio Werner

(04.01.15) Unter dem Titel Albion, dem antiken, poetischen Namen Englands, präsentieren die Münchner Symphoniker unter der Leitung von Andriy Yurkevych am 18. und 20. Januar Werke von Berlioz, Elgar und Dvořák.
Ein höchst ausdrucksstarkes Meisterwerk der spätviktorianischen Epoche ist das 1919 entstandene Cellokonzert von Edward Elgar, das als dessen letztes bedeutendes Werk gilt. Interpretieren wird es der russische Virtuose Alexey Stadler, den kein Geringerer als Yo-Yo Ma für den besten jungen Cellisten der Gegenwart hält.
Nach seiner Ausbildung am Rimsky-Korsakov-Konservatorium in St. Petersburg besuchte er Meisterkurse bei Lynn Harrell, Natalia Gutman u.a. und erhielt regelmäßig Unterricht von David Geringas und Frans Helmerson. Seit 2010 studiert Alexey Stadler in der Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.
Als Gewinner zahlreicher Preise und nationaler Auszeichnungen wie „Young Talent“ und „Hope of Russia“ sowie dem TONALi12 Gran Prix in Hamburg spielte der junge Künstler bereits mit namenhaften Orchestern wie dem Mariinsky Orchester, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Ukrainischen Rundfunk-Sinfonieorchester sowie bei verschiedenen Musikfestivals, darunter der Heidelberger Frühling und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Im Rahmen des Kammermusikfestivals „Chamber Music Connects the World” der Kronberg Academy 2012 trat er mit Gidon Kremer, Yuri Bashmet und Christian Tetzlaff auf. Mit Elgars Cellokonzert gibt Alexey Stadler sein Debüt bei den Münchner Symphonikern.

Einer ganz besonderen Popularität erfreute sich in England Antonín Dvořák.
Seine achte Symphonie, auch unter dem Titel Die Englische bekannt, wurde 1890 in Prag uraufgeführt. Den Beinamen erhielt das Werk, nachdem sich der Komponist mit seinem langjährigen Verleger Simrock zerstritten hatte und die Symphonie daraufhin bei dem Londoner Verleger Novello & Co heraus gab.
Dvořák bewegt sich in seiner Symphonie keineswegs in der direkten Nachfolge großer klassischer Vorbilder und gewinnt gerade dadurch die Möglichkeit unbeschwerten, heiteren Musizierens. Von slawischem Charakter durchdrungen, vereint die Symphonie Klangbilder großer emotionaler Eindringlichkeit mit melancholischen Anklängen an die Musik der Zigeuner.

Den Auftakt des Programms bildet Berlioz’ Ouvertüre zu „Béatrice et Bénédict“, eine Oper, zu welcher der Komponist das Libretto frei nach William Shakespeares Komödie „Viel Lärm um Nichts“ verfasste. Die Ouvertüre, reich an musikalischem Humor, gehört zu den delikatesten und gleichzeitig subtilsten Orchesterwerken Berlioz’.
Die musikalische Leitung übernimmt der ukrainische Dirigent Andriy Yurkevych, der sich bisher vor allem als Operndirigent mit Engagements u. a. an der Wiener Staatsoper, der Staatsoper unter den Linden Berlin, den Häusern in München, Zürich, Barcelona, Madrid und Rom hervorgetan hat. Außerdem dirigierte er zahlreiche Konzerttourneen mit Edita Gruberova. Seit dieser Saison ist er GMD der Polnischen Nationaloper “Teatr Wielki”, Warschaus größtem Theater.

Programm:
Hector Berlioz | Ouvertüre zu „Béatrice und Bénédict“
Edward Elgar | Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85
Antonín Dvořák | Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Alexey Stadler, Violoncello
Andriy Yurkevych, Leitung

Münchner Symphoniker

Tickets: MünchenMusik und München Ticket

Sonntag│ 18. Januar │ 15:30 Uhr │ Prinzregententheater
Dienstag│ 20. Januar │ 20 Uhr │ Prinzregententheater│ 19.30 Uhr “Präludium”