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Grieg und Tschaikowsky mit Michail Lifits und Darrell Ang

Grieg und Tschaikowsky mit Michail Lifits und Darrell Ang

(30.11.15) Der Pianist Michail Lifits konnte als Solist und Kammermusiker bereits große Erfolge feiern. Recitals haben den Pianisten u.a. in die Carnegie Hall, das Auditorium du Louvre Paris, die Tonhalle Zürich und den Herkulessaal in München geführt. Er spielte mit namhaften Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Residenzorchester Den Haag, dem Orchestre International de Genève und trat als Gast auf internationalen Festivals wie dem Festival d’Auvers-sur-Oise, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und bei den BBC Proms auf. Außerdem spielt Lifits in kammermusikalischer Besetzung mit namhaften Künstlern wie Vilde Frang, Nicolas Altstaedt und Nils Mönkemeyer. Seine Debüt-CD mit Werken von W. A. Mozart erschien 2012 bei Decca Classics. Anfang dieses Jahres folgte eine CD mit Klaviersonaten von Franz Schubert. Bei den Münchner Symphonikern ist er zum ersten Mal zu Gast.

In der Philharmonie wird der in Usbekistan geborene und u. a. in Hannover ausgebildete Pianist mit Edward Griegs Klavierkonzert a-moll dessen einziges Instrumentalkonzert interpretieren. Der norwegische Komponist beginnt seine Arbeit an dem Werk im Sommer 1868 im Alter von 25 Jahren. Einige Monate später, am 3. April 1869, kommt das Konzert durch den berühmten russischen Pianisten Anton Rubinstein zur Uraufführung und begeistert das Publikum damals wie heute mit seinem an die Landschaft Norwegens erinnernden Klängen.

Ebenfalls von Grieg steht zudem dessen „Peer Gynt“-Suite Nr. 1 auf dem Programm. Auf Anfrage des norwegischen Dramatikers und Lyrikers Henrik Ibsen, stattet Grieg dessen dramatisches Gedicht „Peer Gynt“ mit Musik aus. Trotz aller Bedenken und Schwierigkeiten bei der Vertonung des Sujets, gelingt es dem Komponisten eine der eindrucksvollsten Bühnenmusiken überhaupt zu kreieren. Für den großen Erfolg ist mit Sicherheit auch Griegs Geschick bei der Zusammenstellung der Suite verantwortlich. Mit der “Morgenstimmung”, “Aases Tod”, “Anitras Tanz” und “In der Halle des Bergkönigs” erklingen in vier Sätzen vier vollkommen verschiedene Welten.

Fast zeitgleich entsteht mit „Schwanensee“ Peter I. Tschaikowskys erste und bekannteste Ballettmusik. In elf Monaten komponiert Tschaikowsky eine Musik, die die Geschichte von Prinz Siegfried und der verzauberten, in einer Schwanengestalt gefangenen Prinzessin Odette, erzählt. Bunt und tragisch zugleich, öffnet der Stoff Tschaikowskys schwelgerisch blühender Melodik und raffiniert gestalteter Instrumentierung die üppigsten Entfaltungsmöglichkeiten. Obgleich sich das Werk bei seiner Uraufführung 1887 am Moskauer Bolschoi-Theater als Reinfall entpuppte, gilt das Stück heute als das berühmteste Werk der Ballettgeschichte und wird in Auszügen regelmäßig auch im Konzert aufgeführt.
Die musikalische Leitung des Konzertabends übernimmt mit Darrell Ang ein international erfolgreicher Dirigent, der eine besondere Leidenschaft für die russische Musik des 20. Jahrhunderts hegt und auch ein Kompositionsstudium in St. Petersburg absolviert hat.
Bei den Münchner Symphonikern war er zuletzt im Februar 2014 zu erleben.
Nach seinem großen Erfolg beim 50. Concours International de Jeunes Chefs d’Orchestre Besançon, folgten seine Ernennung zum Chefdirigenten des Orchestre Symphonique de Bretagne und zahlreiche Gastdirigate u. a. beim Orchestre Philharmonique de Radio France, St. Petersburg Philharmonic Orchestra und beim Konzerthausorchester Berlin. Außerdem arbeitete der in Singapour geborene Ang mit den bedeutendsten Ensembles Asiens zusammen. Höhepunkte dieser Saison sind erneute Einladungen beim Royal Liverpool Philharmonic und London Philharmonic Orchestra.

Programm:
Edvard Grieg | „Peer Gynt“-Suite Nr. 1 op. 46
Edvard Grieg | Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16
Peter I. Tschaikowsky | Auszüge aus „Schwanensee“

Michail Lifits | Klavier
Darrell Ang | Leitung
Münchner Symphoniker

Tickets: MünchenMusik und München Ticket

Foto: MIchail LIfits © Felix Broede