media-relation-logo

Chad Hoopes & HK Grubers "Frankenstein!!"

Chad Hoopes (c) Lisa-Marie Mazzuco

(25.04.16) Nach Mozarts Violinkonzert Nr. 5 und dem modernen, erst 1994 uraufgeführten Violinkonzert von John Adams, die der erst 21-jährige Chad Hoopes in zwei Konzerten im Februar vorstellte, geht es bei dem Konzert am 03. Mai im Prinzregententheater um das legendäre romantische Konzert von Peter Tschaikowsky. Angelehnt an die russische Nationalmusik orientierte sich Tschaikowsky zugleich sehr stark auch an der klassischen europäischen Form, womit ihm eine internationale Musiksprache gelang, die seine Musik bis heute so erfolgreich in die Konzertsäle der Welt transportiert.
Georg Fritzsch leitet den Abend im Prinzregententheater, der mit Anatoli K. Ljadows Märchenbild für Orchester “Der verzauberte See” und mit drei symphonischen Dichtungen aus „Mein Vaterland“: „Die Moldau“, „Aus Böhmens Hain und Flur“ und „Šárka“ wiederum zwei Komponisten, die entweder die Sagen- und Märchenwelt Russlands oder die Landschaft Böhmens in ihre Werke einfließen ließen. Der Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Kiel ist zum ersten Mal zu Gast bei den Münchner Symphonikern. Neben seinen vielfältigen internationalen Gastauftritten hat Georg Fritzsch von 2009 bis 2011 – parallel zu seiner derzeitigen Position in Kiel als Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters sowie des Tiroler Landestheaters in Innsbruck – gewirkt.
Mit Chad Hoopes haben die Münchner Symphoniker ihren ersten Artist-in-Residence in der
der Geschichte des Orchesters präsentiert.

Weitere Infos

Dienstag | 3. Mai 2016 | 20:00 Uhr | Prinzregententheater | 19:30 Uhr „Präludium“
Anatoli K. Ljadow: „Der verzauberte See“ – Ein Märchenbild für Orchester op. 62
Peter I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester
 D-Dur op. 35

Bedřich Smetana: Drei symphonische Dichtungen: „Mein Vaterland“: „Die Moldau“, „Aus Böhmens Hain und Flur“ und „Šárka“
Chad Hoopes, Violine │ Georg Fritzsch, Leitung │ Münchner Symphoniker

“Leider nicht von mir” – so lautet der Titel eines besonderen Konzertabends unter der Leitung von Kevin John Edusei im Herkulessaal am 10. Mai

Schon das Programm hat es in sich, in dem es Johann Strauß' Walzerhit “An der schönen blauen Donau” mit HK Grubers gesellschaftskritischen “Frankenstein!!” für Pandämonium und Stimme paart und schließlich Brahms Klavierquartett op. 25 in der Fassung für Orchester des Wiener Komponisten Arnold Schönberg bringt. Bei “Frankenstein!!” kommen die spielfreudigen Musiker der Münchner Symphoniker vielschichtig zum Einsatz. So viel sei verraten.

Mit HK Grubers „Frankenstein!! erwartet das Publikum eines der großen Werke zeitgenössischer Musikliteratur. Seine Wurzeln gehen auf dessen 1971 komponierte Frankenstein-Suite zurück. Obwohl die Suite ein Erfolg war, war Gruber mit dem improvisatorischen Aufbau nicht zufrieden und hielt zudem ein großes Orchester für angebracht. 1976-77 arbeitete HK Gruber daher an einer totalen Neufassung des Werks. Es entstand daraufhin „Frankenstein!!“, ein Werk, das die Verse des österreichischen Dichters H.C. Artmann verarbeitet. Die vordergründig von naiver Kindlichkeit geprägten Verse sprechen eine ernste und politisch-gesellschaftskritische Sprache. Gruber selbst bezeichnet diese Hintergründigkeit als Artmanns Entmystifizierung heldenhafter Schurken und setzt diese beispielsweise mittels ständiger Verfremdung des konventionellen Orchesterklanges durch den Griff in einen Schrank voller Spielzeuginstrumente um. Den solistischen Part bei „Frankenstein!!“ wird Horst Maria Merz, seines Zeichens Schauspieler, Pianist und Sänger übernehmen. Er wird die vermeintlich harmlosen Verse nach Kinderreimen von H. C. Artmann sprechen, die aus Grubers Stück ein ganz spezielles Erlebnis werden lassen.

Weitere Infos:

Dienstag | 10. Mai 2016 | 20 Uhr | 19:30 Uhr „Gelbe Couch“ | Herkulessaal, München
Johann Strauß Sohn: „An der schönen blauen Donau“ – Walzer op. 314
HK Gruber: „Frankenstein!!“ – Pandämonium für Stimme und Orchester (1976/77)
Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 g-moll op. 25 (Bearbeitung: Arnold Schönberg)
Horst Maria Merz, Sprecher │ Kevin John Edusei, Leitung │ Münchner Symphoniker
Gefördert von der Stadtsparkasse München

Tickets: MünchenMusik und München Ticket

→TV Termin mit Gerhard Polt und den Münchner Symphonikern
Anlässlich des 80. Geburtstages von Prokofiews “Peter und der Wolf” schuf Gerhard Polt eine bayerische Bühnenfassung des beliebten Werkes, die er mit den Münchner Symphonikern in den Bavaria Musikstudios aufgenommen hat. Servus TV strahlt die Fernsehproduktion am Pfingstmontag, 16.05.16 um 18.15 Uhr, aus.

Mitwirkende Darsteller: Gerhard Polt , Stefan Merki, Manfred Stecher
Münchner Symphoniker │ Dirigent: Andreas Kowalewitz