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Verdi Requiem mit hochkarätigen Sängern

Kevin John Edusei (c) Marco Borggreve

(17.11.14) Verdis monumentales Meisterwerk wurde 1874 im Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführt. Der vorangegangene Tod Rossinis war von entsc idendem Einfluss auf den Komponisten, und doch stellt die liturgische Totenmesse im Hinblick auf Ausmaß und Dramatik eigentlich eine sakrale Oper dar – von Liebhabern gelegentlich sogar als Verdis „beste“ bezeichnet. Und in der Tat: in kaum einem anderen Werk kommt Verdis Vorliebe für starke Kontrastwirkungen so ergreifend zur Wirkung und prallen gegensätzliche Emotionen auf engstem Raum und übergangslos aufeinander. Die Solistenriege besteht durchweg aus hochkarätigen Sängern und wird von gleich zwei Münchner Chören sowie den Münchner Symphonikern unter der Leitung ihres neuen und opernerfahrenen Chefdirigenten Kevin John Edusei getragen.
“Wenn man mit Verdis Opernschaffen vertraut ist”, so Edusei, “ist es besonders reizvoll, das Requiem von dieser Warte aus zu betrachten. Vieles ist so kontrastreich, so emotionsgeladen wie ein für die Bühne geschriebenes Werk. Dennoch greift mir die häufig benutzte Umschreibung “sakrale Oper” viel zu kurz. Anders als in Verdis Opern mit ihren Figuren, die so unnachahmlich wie aus Fleisch und Blut geschaffen sind, ist die Musik im Requiem transzendenter Natur und erzählt von den letzten Dingen.”
Verdi: Messa da Requiem

Marjukka Tepponen, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Yosep Kang, Tenor
Tareq Nazmi, Bass

Münchner Motettenchor
Münchner Konzertchor
Münchner Symphoniker
Kevin John Edusei, Leitung

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