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Neuproduktion von Glucks Iphigénie en Tauride in Genf

GTG (c) Carole Parodi

(07.01.15) Mit Iphigénie en Tauride präsentiert das Grand Théâtre de Genève ein Werk von beeindruckender Größe und dramatischer Wucht in einer herausragenden künstlerischen Konstellation. Am Pult des Orchestre de la Suisse Romande steht mit Hartmut Haenchen einerseits ein Spezialist für Alte Musik, andererseits aber auch einer der vielseitigsten Dirigenten unserer Tage, der Glucks Tragödie spannende Fassetten zu entlocken verspricht. Es inszeniert der deutsche Regisseur Lukas Hemleb, der heute vor allem im Frankreich tätig ist, und dessen besonderes Interesse den Werken des 17. und 18. Jahrhunderts gilt. Für Bühne und Kostüme zeichnen Alexander Polzin und Andrea Schmidt-Futterer verantwortlich.

In Iphigénie en Tauride verschmelzen Musik, Text und Szene zu einer perfekten Einheit, und die Oper gilt als Höhepunkt von Glucks Opernreform. Für den antiken Mythos über die Atridentochter Iphigenie, die als Priesterin der Göttin Diana ihren Bruder Orest als Opfer darbringen muss, hat Gluck eine für seine Zeit ungewöhnlich moderne Musiksprache voller theatralischer Wirkung gefunden.

Mit Anna Caterina Antonacci ist in der Titelrolle eine der gefragtesten Sängerinnen für die Musik aus Barock und Frühklassik zu erleben. Sie alterniert mit der französischen Sopranistin Mireille Delunsch. Bruno Taddia singt den Oreste, Steve Davislim dessen Vertrauten Pylade. Das Ensemble wird vervollständigt durch Alexey Tikhomirov, Julienne Walker und Michel de Souza

Premiere: 25. Januar 2015, 19:30 Uhr

Weitere Aufführungen: 27., 29. und 31. Januar, 2. und 4. Februar, jeweils 19:30 Uhr

www.geneveopera.ch

Foto: GTG/Carole Parodi