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Manon - Neuinszenierung von Oliver Py mit Patricia Petibon

Illustration zu Manon (c) Aimery Chaigne

(07.07.16) Mit Jules Massenets Manon präsentiert das Grand Théâtre de Genève am 12. September seine erste Neuproduktion der Spielzeit 2016/17. Eröffnet wird die neue Saison jedoch bereits Anfang September mit einer konzertanten Aufführung von Henry Purcells „Semi-Opera“ The Indian Queen.

Die Spielzeit 2016/17 ist die erste, die nun komplett in der Opéra des Nations stattfindet,
der neuen Ausweichspielstätte des Grand Théâtre de Genève während der Renovierungsarbeiten im angestammten Haus im Stadtzentrum. Gerade Purcells Werk passt bestens ins Ambiente der Opéra des Nations, die den Holztheatern des 17. Jahrhunderts nachempfunden ist. Teodor Currentzis leitet die Aufführung und verspricht eine energiegeladene Interpretation dieses selten zu hörenden Stücks. Dafür bringt er die von ihm gegründeten Alte-Musik-Formation MusicAeterna und den Chor der Oper von Perm, deren künstlerischer Leiter er ist, nach Genf. Das Solistenensemble wird angeführt von Christophe Dumaux, Paula Murrihy, Ray Chenez und Willard White.

Auch Manon, die im Frankreich von Ludwig XV. spielt, fügt sich perfekt in den Rahmen der Opéra des Nations. Für die Neuinszenierung, die in Koproduktion mit der Pariser Opéra Comique, dem Ort der Uraufführung, in Genf Premiere hat, zeichnet der französische Regisseur Olivier Py verantwortlich. Mit seiner bildgewaltigen und hochemotionalen Bühnensprache macht er aus der Geschichte der ebenso verführerischen wie auch zerbrechlichen Manon Lescaut, die die Menschen um sie herum ins Verderben stürzt, eine schillernde Charakterstudie. Mit der charismatischen Sopranistin Patricia Petibon in der Titelrolle und dem Schweizer Tenor Bernard Richter als Chevalier des Grieux ist Massenets Oper prominent besetzt. Beide Sänger stehen für eine idiomatische und stilsichere Interpretation von Massenets lyrischen Melodien voller Zartheit und Poesie. Des Weiteren singen Pierre Doyen den Lescaut und Bálint Szabó den Comte des Grieux. Marko Letonja kehrt nach seinem hoch gelobten Dirigat von Cherubinis Medea in der Saison 2014/15 nun nach Genf zurück und leitet erneut das Orchestre de la Suisse Romande.

Termine:

The Indian Queen (konzertant), 19.30 Uhr
4. September 2016

Manon
Premiere: 12. September 2016, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen: 15., 17., 19., 21., 23., 25. und 27. September 2016

www.geneveopera.ch