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Noch 1999 galt Loewes „Hiob“ in der Fachwelt als verschollen

(15.08.25) Als Komponist von Oratorien wird der berühmte Balladen-Komponist Carl Loewe (1796-1869) noch immer stark unterschätzt. „Eine eklatante Fehleinschätzung“, meint Thomas Gropper, Gründer und Leiter der Arcis-Vocalisten München, der mit seinem Chor, dem Originalklangorchester „L`arpa festante“ und renommierten Solisten mit dem Loewe-Oratorienzyklus den Kirchenmusiker Loewe in den Fokus rücken möchte.

Noch 1999 galt Loewes „Hiob“ in der Fachwelt als verschollen, bis es Musikwissenschaftlern und Musikern in Kooperation mit der Internationalen Carl-Loewe-Gesellschaft und anderen gelang, die verschiedenen Quellen zusammenzuführen und eine originalgetreue Partitur zu erstellen. Die 2004 vollendete Rekonstruktion war in Konzerten bisher nur selten zu erleben.

Thomas Gropper: „Carl Loewe vermittelt biblische und christliche Geschichte in sinnlichen, klangschönen, melodisch bestechenden Oratorien, klug disponiert, dankbar zu musizieren, gewinnend zu hören – ein wichtiger Beitrag zur romantischen geistlichen Musik!“

Seit 2019 widmen sich Thomas Gropper und die Arcis-Vocalisten in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk (BR-KLASSIK) und dem Label „OehmsClassics“ der Wiederentdeckung dieses vergessenen Teils der Musikgeschichte.

Als Komponist von Oratorien wird der berühmte Balladen-Komponist Carl Loewe (1796-1869) noch immer stark unterschätzt. „Eine eklatante Fehleinschätzung“, meint Thomas Gropper, Gründer und Leiter der Arcis-Vocalisten München, der mit seinem Chor, dem Originalklangorchester „L`arpa festante“ und renommierten Solisten mit dem Loewe-Oratorienzyklus den Kirchenmusiker Loewe in den Fokus rücken möchte.

Thomas Gropper: „Carl Loewe vermittelt biblische und christliche Geschichte in sinnlichen, klangschönen, melodisch bestechenden Oratorien, klug disponiert, dankbar zu musizieren, gewinnend zu hören – ein wichtiger Beitrag zur romantischen geistlichen Musik!“

1820 wurde Loewe als Kantor an die Marienkirche in Stettin berufen, unterstützt von seinem Lehrer, dem Leiter der Berliner Singakademie Carl Friedrich Zelter. In den folgenden 46 Jahren schuf er 17 Oratorien.

Ausgangspunkt für den Loewe-Zyklus der Arcis-Vocalisten war 2019 die Aufführung und Aufnahme des Passionsoratoriums „Das Sühnopfer des Neuen Bundes“, gefolgt von „Jan Hus“ (2022) und „Hiob“ (2024).

Musikalische Partner der Arcis-Vocalisten sind beim Carl-Loewe-Zyklus das Originalklangorchester „L`arpa festante“ und die Sängerbesetzung Monika Mauch (Sopran), Ulrike Malotta (Alt), Georg Poplutz (Tenor) und Dominik Wörner (Bass). Alle Aufnahmen entstanden in der für ihre ausgezeichnete Akustik bekannte Himmelfahrtskirche München-Sendling.

OehmsClassics OC 1719 / Naxos